Doch wie finanzieren sich Tierschutzvereine? Um es ganz deutlich zu sagen - mühsam. Das gilt für alle Bereiche des Tierschutzes, für die Aufklärungsarbeit genauso wie für die alltägliche Tierheimarbeit. Das Geld ist knapp und es kommt nur unregelmäßig herein. Dass nur wenige Einnahmen verlässlich fließen, macht es den Tierschützern schwer, ihre Arbeit langfristig zu planen.
Eine nicht unwichtige Rolle spielen neben den Geld- und Sachspenden die Mitglieds- und Patenbeiträge. Und der Dauer-Finanzkrise begegnen die Tierschützer mit viel eigenem Einsatz. Natürlich gibt ihnen die Tierschutzarbeit auch etwas: das Gefühl, Tieren helfen zu können.
Tierliebe und Idealismus sind unser Motiv.
In unserer Gesellschaft, die so hohen Wert auf Gewinnmaximierung, die Macht des Wissens und auf äußeres Ansehen legt, kommt die Pflege des Mitgefühls oft leider zu kurz. Die Fähigkeit, sich in die Lage anderer zu versetzen, ist dem Menschen angeboren - und doch handelt es sich bei Mitgefühl um eine Eigenschaft, die gepflegt und verfeinert werden muss, damit sie nicht verkümmert.
Da Mitgefühl keine Grenzen kennt, ist Tierschutz auch Menschenschutz.