Katzenhilfe Hoyerswerda e.V
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Kater Peter2

Bei einer Fangaktion von Katzen fuhren wir täglich an einem Grundstück vorbei,  an dem wir dann bei strömenden Regen und Kälte eine Katze in der Hecke, die das Grundstück umzäunte, liegen sahen. Im ersten Moment dachten wir daran, dass sie tot wäre. Wir hielten an und sahen nach.

Die Katze hob erst den Kopf, als man nach ihr fasste und lief erschrocken davon. Also hatte sie nur geschlafen. Der Anblick des Tieres ließ uns das Blut in den Adern stocken. Klitsch nass, teilweise ohne Fell, Schnupfen, das weiße Fell total braun verfärbt, Haut und Knochen - ein Bild des Jammers.

Es war ein unkastrierter Kater, der kaum noch laufen konnte und es stellte sich heraus, dass er zum Grundstück gehört. Wir klingelten und wurden angehört.

Der Kater war 8 Jahre alt und die ersten 2 Jahre Alleinherrscher auf dem Grundstück. Dann kam ein Schäferhund dazu, der das Tier nach draußen vertrieb. Also hielt sich der Kater ständig außerhalb des Grundstückes auf, ohne jeglichen Wetterschutz. Nur zum Füttern wurde der Hund eingesperrt, damit der Kater kurz kommen konnte.

Uns war klar, dass er so nicht weiterleben durfte, das wäre in Kürze sein Ende gewesen. Wir baten die Besitzer, dass sie uns den Kater mit ins Tierheim geben, damit wir ihn gesund pflegen können. Nach einigem Hin und Her gelang es uns dann mit schriftlicher Absicherung auf beiden Seiten, das Tier mitzunehmen und zwar ohne Rückgabeforderung.

Peter hat sich über sehr lange Zeit erholt. Eine intensive tierärztliche Betreuung war von Nöten. Heute genießt er die Wärme, Kuschelkörbe, gutes regelmäßiges Futter und viel Liebe. Er hat keine Ambitionen mehr nach Draußen zu gehen.

Leider hat Peter aus seinem früheren Leben eine Darm- und Nierenschädigung zurück behalten. Doch bei guter Betreuung kann Peter noch lange sein Leben genießen.