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Es werde Licht ... - women und ein man at work 08/2004
Die Aufgabe für unseren Augustbesuch bei der Katzenhilfe Hoyerswerda war klar: aus einem dunklen, dringend renovierungsbedürftigen Raum wollten wir ein helles, freundliches Katzenzimmer zaubern. Dafür rückten wir mit sieben Personen aus verschiedenen Teilen Deutschlands wieder im äußersten Osten der Republik an. Zeitlich hatten wir für die Renovierung Freitag, Samstag und Sonntag am letzten Wochenende im August eingeplant.
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Nach und nach trafen wir in Hoyerswerda ein. Die erste Helferin vor Ort war Callimera, die bereits ab Mittwoch die Katzenhilfe unsicher machte. Sie hatte bisher den Kontakt nach Hoyerswerda über Telefon und Email gehalten. Wie gespannt war sie nun, alles real vor Ort zu sehen.
Wir hatten Callimera vorgewarnt: es ist kaum zu glauben, wie viele liebe Katzen es bei der Katzenhilfe gibt, die sehnlichst auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. In jedem Zimmer, jedem Gehege treiben die kleinen Gesellen auf einen zu, sobald man es betritt. Die meisten von ihnen sind aufgeregt um jede Streicheleinheit und Ansprache bemüht. Und auch die vorsichtigen, etwas schüchternen Katzen kneifen beruhigt die Augen zusammen, wenn man sich ihnen vorsichtig und leise nähert.
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einziehen konnten. Das Streu flog hoch in die Luft, als die Tiere ihren neuen großzügigen Auslauf erkundeten.
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Am Donnerstag besorgten Callimera und Antje dann das Laminat für den Katzenraum, der dieses Mal renoviert werden sollte. Sie wählten dafür Laminat mit einer hohen Beanspruchungsklasse, da der Boden ja schließlich auch einige Zeit halten soll. Am späteren Nachmittag traf auch Gaja ein, die wieder etliche Sachen für die Katzen von Hoyerswerda im Gepäck hatte. Zusammen mit Antje räumten sie den Raum leer, der ab dem nächsten Tag renoviert werden sollte. Fast komplett war die Truppe dann, als gegen 22 Uhr auch Giinger, Dina und Haykee in Hoyerswerda anrollten. Das Auto voller Farben, Lacke, Werkzeug, Futter und Baldrianspielzeug.
Als wir am nächsten Morgen im Tierheim eintrafen, erwarteten uns dort schon Vonnimaus und Andreee: wir waren komplett ! (Sagt mal, wo kommt Ihr denn her ? Aus Schlumpfhausen bittesehr.)
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Fix schwangen wir uns in unsere Arbeitsensembles und legten los. Die Wände wurden von loser Farbe und alten Tapeten befreit, Fugen und Risse wurden verspachtelt. Nachdem dann Staub und Dreck aus dem Raum verbannt wurde, konnten wir zu Farbe und Pinsel greifen.
Auf Wunsch von Frau Koch strichen wir den Raum grün und gelb – freundliche Farben, die das Gesicht des Raumes total veränderten. Für den Anstrich wählten wir Latexfarbe, damit die Tierheimmitarbeiter später die Wände auch einmal abwischen können.
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Wow – wir staunten nicht schlecht, als die Malerarbeiten fertig waren. Es werde Licht ... und es ward Licht ! Der Raum strahlte förmlich, selbst wenn man nur auf dem Flur daran vorbei ging.
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Die krummen und schiefen Wände „bereiteten uns viel Freude“ und so legten wir das letzte Brett erst gegen 23.30 Uhr am späten Abend. Knochenlahm und müde fuhren wir schließlich in die Pension und waren zufrieden, als wir in unsere Betten sanken.
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Regalböden versetzt an, so dass die Katzen das gesamte Regalsystem treppenartig erklimmen können. Das war wichtig, denn in dem neu gestalteten Raum sollen alte und behinderte Katzen untergebracht werden. Einige Regalböden wurden zusätzlich auch ausgesägt, so dass die Katzen nun bequem in die obersten Ebenen gelangen können.
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Die Körbchen, Höhlen, Spielzeug, Futter, Trinknäpfe und Katzentoiletten wurden verteilt. Endlich: der Raum war fertig und erstrahlte förmlich in seinen frischen Farben.
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Leider konnten wir nicht einfach die Klappe zum Gehege öffnen und die Katzen hereinströmen lassen. Und so machte sich Antje mit Frau Koch auf, die alten und behinderten Katzen aus den verschiedenen Räumen und Gehegen zu holen. Sie sollten nun ihr eigenes, etwas ruhigeres Reich im gemütlichen, neuen Raum bekommen. Der behinderte Matze erklomm als Erster den dicken Kratzstamm. Überall wurde geschnüffelt und vorsichtig ertastet. Und es dauerte nicht lange, dann machen es sich die ersten Senioren in den bereitgestellten Körbchen gemütlich.
Es war geschafft: wir hatten an diesem Wochenende mit vereinten Kräften wieder einen weiteren Raum bei der Katzenhilfe renoviert. Viel Spaß haben wir dabei gehabt, gegrübelt, geschwitzt und diskutiert. Wir haben uns gefreut, das Tierheim im Osten der Republik wieder zu besuchen und planen bereits die nächsten Aktionen vor Ort. Weitere Katzenzimmer bedürfen der Renovierung, das Dach muss erneuert werden – wie das eben in einem Tierheim so ist.
Wir wissen: mit vereinten Kräften schaffen wir das, freuen uns jedoch auch über jeden, der uns bei der Arbeitsausführung und Beschaffung der Materialien zusätzlich unterstützt.
Ladies: we got that beat that makes you jump !
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