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Neues von der Katzenhilfe Hoyerswerda - Ein Rückblick - Ein Ausblick
Wir möchten auf unseren Hilferuf, den wir zum Ende des Jahres 2005 auf die Homepage
brachten, eingehen und Sie, liebe Spender und Tierfreunde über den neuesten Stand der
jetzigen Situation in unserem Tierheim informieren.
Zu allererst möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir bereits von Januar bis Februar 2006
40 Katzen in liebevolle Hände vermitteln konnten. Trotzdem hielt sich die Freude
darüber in Grenzen. Denn ebenso viele neue Katzen nahmen wir gleichzeitig wieder
in unsere Obhut. Haushaltabgaben, Fundtiere, freilebende Katzen, die ihren Lebensraum
verloren, kamen täglich bei uns an.
Doch nun möchte sich unser Team der Katzenhilfe Hoyerswerda e.V. bei Ihnen allen
bedanken. Unser Hilferuf hatte damals eine große Welle der Hilfsbereitschaft
ausgelöst. Viele Tierfreunde, fast aus allen Ecken Deutschlands, vor allem unsere
jahrelangen treuen Spender und Paten, haben unseren Hilferuf gelesen und reichlich
gespendet. Ob Futter, Streu, Spielzeug, Decken, Kissen, Schlafkörbe usw., es fehlte nichts
in der Palette, was die Katzen zum Leben so benötigen.
Sogar viele weihnachtliche Aufmerksamkeiten und liebevoll geschriebene Weihnachtskarten für unsere Mitarbeiter waren dabei, um unsere Arbeit zu würdigen. Die Post kam mehrmals am Tag zu uns hinaus gefahren, um Pakete abzuliefern. Selbst die Postboten fanden diese Welle
von Hilfsbereitschaft bemerkenswert.
Sie alle, liebe Tierfreunde, können sich sicher vorstellen, wie groß die Freude und Dankbarkeit
in unseren Reihen war. Nochmals den allerherzlichsten Dank für Ihre Hilfe!
Unsere Bauarbeiten zur Sanierung einiger Katzenaufenthaltsräume waren rechtzeitig
fertig gestellt, bevor die Kälte kam. Unsere Katzen nahmen diese Veränderungen mit
großer Begeisterung an und sie fühlen sich heute sehr wohl in ihrem neu gestalteten
Reich, in dem sie klettern, toben und ruhiger schlafen können.
Auch unser Tierarztraum wurde fertig. Er ist Dank einer Arztpraxis in Hoyerswerda,
die sich neu etablierte, bereits eingerichtet. Allerdings reicht bei der jetzigen Kälte die
Beheizung des Raumes nicht aus und wir müssen mit der Inbetriebnahme noch etwas
warten. Unsere Tierärztin und ihr Team sind jedoch schon jetzt von dem neuen
Arbeitsumfeld begeistert.
In einem Raum, der eigentlich für die Auswilderung von Katzen gebaut wurde,
legten wir jetzt noch eine Fußbodenheizung rein, da dort keine Heizmöglichkeit besteht.
In diesem Raum lebt nun eine Katzenfamilie (8 Katzen), die aus allerschlimmsten
Verhältnissen stammt. Diese wunderschönen Tiere zu retten, war uns ein dringendes
Bedürfnis und sie brauchten gesonderte Lebensraummöglichkeiten. Sie mussten erst
einmal leben lernen und zwar in Sauberkeit, Wärme, Geborgenheit und mit reichlich
Futter. Sie ahlen sich täglich auf dem Fußboden, aus dem die Wärme kommt oder unter
der Wärmelampe und können gar nicht genug davon bekommen.Es öffnet einem das Herz,
sie dabei zu beobachten und zu wissen, dass sich diese Rettung unbedingt gelohnt hat.
Wir haben im Jahr 2005 eigentlich alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben.
Es gab auch Rückschläge, die bleiben in keinem Jahr aus.
Wir erlebten auch personelle herbe Enttäuschungen. Aber auch die haben wir verkraftet,
denn auch das ist nicht neu für uns.
Aber im Allgemeinen können wir sehr stolz auf unsere Arbeit sein.
Nun kommt der Punkt, an dem die schlechten Nachrichten kommen!
Ein Winter, wie wir ihn schon jahrelang nicht hatten, brachte auch unserem Tierheim
große neue Probleme. Es wäre zu schön gewesen, wäre es nicht so.
Erst waren es die Wassermengen und Stürme, die uns zu schaffen machten und nun
ist es Schnee, Eis und wieder Wasser.
Durch diese Situation haben wir einen ziemlich großen Schaden am Dach unseres
zweiten Gebäudes (Baracke) erlitten.
Dieses Dach sollte bereits schon vor 2 Jahren neu gedeckt werden, aber wir konnten
es aus finanziellen Gründen immer nur flicken.
Nun ist der Schaden so groß, dass eine neue Eindeckung nicht mehr aufzuschieben geht.
Zum Glück erwischte es nicht die Räumlichkeiten, in denen Katzen leben, aber der Winter
ist noch nicht vorbei!
Wie wir die Dachdeckung bezahlen sollen, ist uns ein Rätsel und doch kommen wir nicht
daran vorbei. Sobald es das Wetter zuläßt, muss etwas geschehen, ehe noch mehr kaputt
geht.
Wir machen es wirklich nicht gerne, dass wir wieder um Hilfe betteln müssen. Doch hier ist Unterstützung von außen nötig, damit dieser Schaden behoben werden kann.
Wieder wenden wir uns an unsere treuen Tierfreunde. Wenn es Ihnen möglich ist,
so helfen Sie bitte auch diesmal.
Unsere Finanzlage ist nicht zum Besten bestellt, doch wir gaben uns stets Mühe damit
fertig zu werden.
Nur bei einer solchen großen Angelegenheit wie ein Dach von einem ziemlichen Ausmaß,
müssen wir passen. Jeder gespendete Cent bringt uns ein Stück näher ans Ziel.
Wenn Sie helfen können, so bitten wir Sie von Herzen darum. Es ist selbstverständlich,
dass Sie für jeden Betrag eine Spendenbescheinigung von uns erhalten.
Hoffen wir, dass die kommenden Monate wieder mehr Freude und Aufschwung für
unsere fleißigen Mitarbeiter bringen. Ihnen sei an dieser Stelle ebenfalls ein GROßES
DANKESCHÖN für ihre Treue, Einsatzbereitschaft und ihre Liebe zu den Tieren gesagt.
Allen, die jede Minute für unseren Verein leben, damit das Tierheim erhalten bleibt,
herzlichen Dank!
In diesem Sinne mit den besten Wünschen für alle
Christina Koch und das Team der Katzenhilfe Hoyerswerda e.V.
Februar 2006
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