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Katzen und Kinder

Es gibt wohl kaum ein Kind auf der Welt, dass sich nicht ein Haustier wünscht. Doch passen Kinder und Tiere auch zusammen ? Wenn Sie einige Verhaltensregeln beachten, viel Geduld haben und liebevoll vorgehen, kann daraus eine wunderbare Freundschaft entstehen.

Eine Katze gilt wahrscheinlich als der beliebteste Schmusepartner für den Menschen. Doch dann steht plötzlich Nachwuchs ins Haus und schnell stellt sich die Frage, ob die Katze jetzt abgeschafft werden muss. Dabei ist es gerade für Einzelkinder – und davon gibt es ja bekanntlich immer mehr bei uns in Deutschland – durchaus sinnvoll, mit einem vierbeinigen Spielkameraden aufzuwachsen. Im täglichen Umgang mit der Katze werden so ganz spielerisch Respekt für andere Lebewesen und Verantwortung gelernt. Und außerdem macht es ja auch Spaß, gemeinsam immer neue Spiele zu entdecken.

Verantwortungsvolle Katzenhalter lassen ihre Katze regelmäßig impfen und entwurmen. So entsteht für die Kinder kein Gesundheitsrisiko und genau deshalb sollte das Kinderzimmer auch nicht zum Sperrgebiet für die Katze werden. Wer nicht möchte, dass die Kinderbetten zur Schlafgelegenheit für die Katze werden, kann dies mit einfachen Erziehungsmaßnahmen schnell in den Griff bekommen. Springt die Katze ins Bett, so wird ihr mit einem scharfen "Nein" und einem energischen Händeklatschen angezeigt, dass das Bett nicht ihr Körbchen ist.

Forschungsergebnisse unterstützen neuerdings übrigens die so genannte "Bauernhof-These": danach schützt "Dreck“ vor Allergien. So hat z.B. eine Studie mit mehr als 3.000 Neugeborenen gezeigt, dass Familien, die bei der Geburt ihres Kindes schon einen Hund im Hause hatten, ein geringeres Allergierisiko als Familien ohne Haustier haben. Nur wenn Geschwisterkinder oder die Eltern bereits mit Allergien zu kämpfen haben, sollte man zur Sicherheit Rücksprache mit dem Hausarzt halten.

Steht schließlich der Nachwuchs ins Haus, so sollte die Katze frühzeitig vorbereitet werden. Ist das Baby geboren, kann man z. B. aus dem Krankenhaus getragene Babywäsche oder eine gebrauchte Windel mitbringen und die Katze daran schnuppern lassen. Wenn das Kind dann das erste Mal nach Hause gebracht wird, sollte man sich auf Augenhöhe mit der Katze begeben und es ausgiebig den Geruch des Babys aufnehmen lassen.

Je weniger sich für die Katze ändert, desto eher wird sie die neue Situation annehmen. Bekommt die Katze weiterhin viel Aufmerksamkeit und ihre gewohnten Schmuseeinheiten, so dürfte es keine Probleme geben. Natürlich sollte man aber Kinder im Krabbelalter noch nicht völlig unbeaufsichtigt mit der Katze spielen lassen. Zu schnell entstehen Missverständnisse zwischen dem Kind und dem Tier, die auch der sanftesten Katze mal die Pfote ausrutschen lassen.

Wenn sie diese wenigen Regeln beachten, steht dem Einzug einer Katze in einen Haushalt mit Kind nichts im Wege