Katzenhilfe Hoyerswerda e.V
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Der wunderschöne Kater wurde vor unserem Tierheim ausgesetzt, und als wir ihn entdeckten war er sterbenskrank und völlig verwahrlost. Lange Zeit der Pflege und Sorge, doch Hubert wollte nicht mehr leben. Er hatte sich aufgegeben. Ein Gespräch mit der Tierheimleiterin unter vier Augen bewirkte auf einmal Wunder. Sie wollte ihn einfach nicht gehen lassen.

Hubert fing an zu fressen, und die Lebensfreude kehrte zurück. Es war ein sehr langer Weg, doch gemeinsam wurde er zurückgelegt.

Ein älteres Ehepaar verliebte sich schließlich in Hubert und nahm ihn mit nach Hause. Im Tierheim brach danach die Trauer aus, den Hubert fehlte uns allen sehr. Doch zum Trauern hatten wir überhaupt keinen Grund, den Hubert war im wahrsten Sinne des Wortes im Himmelreich gelandet. Regelmäßig kommt er während der Urlaubszeit zu uns in Pension. Er freut sich immer, uns wieder zu sehen, ist aber auch sehr glücklich, wenn Frauchen und Herrchen ihn wieder nach Hause holen.

Brief von Paul (Alfred) R. aus Kamenz

Hallo Katzenfreunde,
heute möchte ich endlich meine Trägheit überwinden und Euch ein paar Zeilen schreiben.

Wir haben uns in unserem neuen Heim gut eingelebt. Die erste Nacht habe ich hinter dem Sofa zugebracht, das war mir sicherer, als in dieser Wohnung mit den vielen ungewohnten Geräuschen von Waschmaschine, Geschirrspüler usw. Alles kam mir unheimlich vor. Mitten in der

Paul

Felix

Nacht fiel mir allerdings ein, dass wir eigentlich zu zweit angereist waren. So begann ich - laut rufend meinen Kumpel Felix zu suchen.

Durch großen Zufall hatte ich ihn endlich gefunden. Er lag, von meinem kläglichen Maunzen unbeeindruckt, in Frauchens Bett und schlummerte friedlich. Denkt ihr etwa er hat sich um mich gekümmert? Pustekuchen, keine Spur. Er tat, als sei er hier schon ewig zuhause und ich ein unwillkommener Eindringling.

Heute fühle ich mich hier genau so zu Hause wie er. Ab und zu fegen wir mal durch die Wohnung (weil er mich manchmal ärgern muss), aber das lasse ich nicht auf mir sitzen. Wenn er denkt er kann schön schlafen, schleiche ich mich an und wasche ihn, dass kann er nämlich überhaupt nicht leiden. Hat er nun davon, mich einfach zu stören.

Ich döse am liebsten in einer Ecke ungestört vor mich hin oder lasse mich von Frauchen kraulen, wobei ich so richtig schön schnurren kann. Felix fühlt sich sehr zu Herrchen hingezogen und versucht dort 'lieb Kind' zu machen.

Den Tierarzt durften wir auch schon kennenlernen, Felix noch mehr als ich. Einmal hat er Schnupfen, dann Angina u.s.w., ist eben ein richtiges Mimöschen und bekommt auch noch feine Häppchen zugeschoben, damit er wenigstens ein bisschen zunimmt. Pah, habe ich nicht nötig, außerdem schmeckt mir Schinken sowieso nicht.
Das war das Neueste von uns. Ich hoffe ich konnte Euch damit eine kleine Freude bereiten.

Viele Grüße von der ganzen Familie und von Felix und Paul

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