Katzenhilfe Hoyerswerda e.V
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02977 Hoyerswerda

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Gebäudeabriss in Stadt von Katzenflut begleitet
Gäste aus Altbundesländern - Computertechnik für Tierheim des Katzenhilfe-Vereins
Sächsische Zeitung, 3. November 2003
Von Silke Richter

Hoyerswerda. Schon mehrfach hat Heike N. aus Frankfurt dem Hoyerswerdaer Katzentierheim im Industriegelände einen Besuch abgestattet. Im Gepäck  hatte die Frau stets das, was im

Tierheim am nötigsten gebraucht wurde, und viel, viel Einsatzbereitschaft. In den vergangenen Monaten wurden durch ihre und die Hilfe anderer notwendige Arbeiten vollbracht wie beispielsweise das Fliesen eines Raumes (TAGEBLATT berichtete). Erst im August dieses Jahres war Heike N. mit insgesamt acht Helfern aus Düsseldorf, Frankfurt/Main und Trippstadt zu Gast, um Futtermittelboxen für Spenden zu bauen. Leider, so bedauerten die Katzenfreunde, durften diese Spenden-Boxen nur in zwei Supermärkten der Stadt aufgestellt werden. Bei ihrer Abreise hatten aber gleich vier Katzen aus dem Tierheim ein neues zuhause gefunden.

Am Freitag war es nun wieder soweit: Heike N., die von Sandra W. aus Karlsruhe begleitet wurde, hatte dieses Mal einen Computer mit Drucker, Bildschirm und Tastatur im Kofferraum. Grund dafür war ein kurz zuvor geführtes Telefonat, bei dem sich herausgestellt hatte, dass Christina Koch, die Leiterin des Hoyerswerdaer Katzentierheimes, ihre schriftlichen Arbeiten zu Hause erledigen muss, da im Tierheim die Technik nicht vorhanden war.

Spontan organisierte Heike N. einen preisgünstigen Computer mit Zubehör, welcher von den beiden Frauen am Wochenende installiert wurde. Bei dieser Gelegenheit schauten die beiden Damen auch gleich noch auf der Homepage des Vereins vorbei (www.katzennot.de), die jetzt auch einen Benefizshop besitzt. Der Großteil des Umsatzes, der mit diesem Shop gemacht wird, wird an das Katzentierheim in Hoyerswerda weitergeleitet. Neben liebevoll gefertigten Foto-Kalendern, Basteleien mit Serviettentechnik, Bildern und Büchern hat diese Homepage auch noch etwas ganz Besonderes zu bieten: Sie enthält viele detaillierte Hintergrundinformationen über Hoyerswerda im Zusammenhang mit ausgesetzten Katzen und ihren Schicksalen.

Christina Koch sagte dazu: "Wir sind im Tierheim total überfüllt, die letzten beiden Wochen waren am schlimmsten, trotzdem wir in diesem Jahr schon 170 Katzen vermittelt haben. Außerdem beobachten wir, dass besonders dann, wenn Häuser abgerissen werden, eine wahre Katzenflut über uns hereinbricht. Die Tiere sind meist kastriert und tragen sogar noch ein Halsband, also müssen sie jemandem gehört haben. Dazu kommt noch die Problematik der fehlenden Arbeitskräfte für unser Heim, die immer noch nicht geklärt ist.â

Lesen für die Katzenhilfe
Sächsische Zeitung, 8. August 2003
von Uwe Schulz

Die Anbieter im Internet-Auktionshaus ebay sind wirklich immer wieder für eine Überraschung gut. Wenn man mal die Artikelbeschreibungen anklickt, die einen direkten Bezug zu Hoyerswerda haben, findet man auch mehrere Bücher, die man im Rahmen einer Spendenauktion erwerben kann. Dabei handelt es sich vor allem um Krimis und Bücher von Barbara Cartland, die für einen Euro Mindestgebot zu haben sind. Selbst wenn man noch die 1,30 Euro Porto draufschlägt, ist das ein Schnäppchen. Wer hier mitsteigert, begeht gleichzeitig auch noch eine gute Tat. Denn auch wenn der Anbieter (oder die Anbieterin) im Raum Wuppertal sitzt, so soll doch das durch die Auktion eingenommene Geld dem Katzenhilfeverein Hoyerswerda zugute kommen.

Für all jene, die die Bücher schon haben oder thematisch mit ihnen nichts anfangen können, ist die ganze Sache aber dennoch nicht für die Katz'; vielmehr trotzdem für die Hoyerswerdaer Katze(n). Denn ein Link verweist zu Internet-Seiten, auf denen man eine ganze Menge zum Katzenhilfeverein und seinem Tierheim erfahren kann - einschließlich der Kontonummer für hoch willkommene Spenden.

Rettungseinsatz in der Bonhoeffer-Straße
Lautaer Familie und Feuerwehr helfen Katze
Sächsische Zeitung, 8. August 2003
von Silke Richter

Hoyerswerda. Große Aufregung herrschte gestern um die Mittagszeit vor dem Eingang der Bonhoeffer-Straße 1. Familie Gallei aus Lauta, die eigentlich nur in Hoyerswerda einkaufen wollte, hatte zufällig eine kleine schwarze Katze auf dem vorspringenden Dach der Verladerampe neben dem Hauseingang entdeckt.

Das Tier gab ständig herzzerreißende Klagelaute von sich und schien nicht mehr ohne Hilfe vom Dach herunter zu kommen. "Hier muss unbedingt etwas getan werden. Das Tier braucht so schnell wie möglich Hilfe", sagte sich die Familie und rief kurzerhand die Berufsfeuerwehr an. Nur kurze Zeit später waren die Kameraden mit einem Rettungsfahrzeug zur Stelle. Doch die Hilfeaktion erwies sich anfänglich als sehr schwierig, denn die Feuerwehrleute wollten zuerst durch das Fenster einer leer stehenden Wohnung auf das Vordach gelangen. Leider war kein Hausmeister zur Stelle, um die Wohnung zu öffnen. Letztlich stiegen die Retter mit Hilfe einer Leiter auf das Dach. Doch in dem Moment, als sie das Tier einfangen wollten, sprang dieses kurzerhand vom Dach herunter und rannte um die Ecke des Hauses. Natürlich begann sofort eine Suchaktion.

Zu guter letzt konnte die kleine Samtpfote doch noch gefangen werden, woraufhin sie durch die Feuerwehr ins Hoyerswerdaer Tierheim der Katzenhilfe gebracht wurde. "Nur schade, dass viele Leute anfangs einfach vorbei gerannt sind und nicht geholfen haben", sagte Daniel Gallei beim Abschied. Hinweis: Sofern jemand die Katze vermisst, sollte er sich an das Tierheim der Katzenhilfe im Industriegebiet Zeißig ( 03571/42 81 80) wenden. Familie Gallei aus Lauta löste gestern in der Bonhoeffer-Straße die Rettungsaktion dieser kleinen Samtpfote aus und konnte das scheue Tier letztlich auch einfangen.

Besuch aus Frankfurt: Hilfe zur Selbsthilfe!
Sächsische Zeitung, Mittwoch, 23. Juli 2003
von Silke Richter

Hoyerswerda. Das Katzentierheim im Industriegelände hatte dieser Tage mal wieder Besuch aus Frankfurt. Heike N. und ihre Eltern hatten nicht nur viele Gebrauchsgegenstände wie Kratzbäume und Katzen-Toiletten im Gepäck, sondern boten auch wieder ihre praktische Hilfe an, die natürlich von Christine Koch und ihren Mitarbeitern gern angenommen wurde.So wurde ein

ganzer Raum vollständig bis zur Decke von den fleißigen Helfern gefliest. Dadurch verbessern sich die hygienischen Bedingungen in diesem Bereich, welcher für die Katzen genutzt werden soll. "Wir helfen gern, wenn Not am Mann ist, jedoch sollte in erster Linie Hilfe von den Hoyerswerdaer Bürgern kommen", mahnte Heike N. gegenüber TAGEBLATT an.

Anerkennung für Heim und Umgang mit Tieren
Die Besucher aus Stuttgart und Frankfurt jedenfalls zeigten sich beeindruckt. âWir haben selten so ein wunderschönes Tierheim gesehen. Die Katzen haben genügend Auslauf und die hygienischen Bedingungen sind einwandfrei. Auch beim Umgang mit den Tieren haben wir festgestellt, dass besonders hier viel Zuneigung im Vordergrund steht.â

Allerdings übten die Frauen auch Kritik . âHier herrscht eine gewisse Teilnahmslosigkeit gegenüber Tieren. Andere regionsbedingte Probleme stehen hier im Vordergrund und lassen leider eine gewisse Sensibilität vermissen. Wir möchten mit unserem Einsatz eine Signalwirkung erzielen, eben nicht wegzuschauen, sondern mit anzupacken. Wenn ein Tier in einer Notsituation ist, muss darauf reagiert und dies nicht ignoriert werden.â

Geliebte Katze 07 â 2003